SOLIDARITY IS NOT ENOUGH! – Kritische Reflexionsreihe zur Situation auf dem Mittelmeer / Übersicht zu allen Veranstaltungen

Am 18. Oktober startete die „Kritische Reflexionsreihe zur Situation auf dem Mittelmeer – Solidarity is not enough!“ der Freiwilligengruppe Berlin. Bei der Auftaktveranstaltung im himmelbeet stand die „Situation Flüchtender auf dem Mittelmeer in Zeiten von Corona“ im Vordergrund. Folgeveranstaltungen für Novemberund Dezember mussten coronabedingt leider abgesagt werden. Hier haben wir alle aktuellen Termine für euch zusammengefasst. Außerdem könnt ihr nochmal nachlesen, was es mit der Reihe auf sich hat.

Weitere Veranstaltungen:
10 Januar: Workshop (Online)
24 Januar: SOS in Concert (Online-Stream)
04 Februar: White Saviorism in Sea Rescue Activism
23 Februar: Filmscreening “Exodos”

Alle Infos dazu und zu weiteren Veranstaltungen findet ihr hier (Link geht zu Facebook). Kommt rum!

Über „SOLIDARITY IS NOT ENOUGH“

Das zentrale Mittelmeer ist die tödlichste Fluchtroute der Welt. Auch, weil sich die europäischen Staaten ihrer gesetzlichen Pflicht und moralischen Verantwortung, Menschen in Seenot vor dem Tod zu bewahren, entziehen. Zivile Seenotrettungsorganisationen füllen seit Jahren diese Lücke, so auch SOS MEDITERRANEE. Menschen retten, schützen und all ihre Geschichten an eine breite Öffentlichkeit tragen, das ist unsere Mission.

Doch reicht unsere Solidarität? Diese Frage treibt Mitglieder der Freiwilligengruppe Berlin von SOS MEDITERRANEE um: „Wie können wir wirklich etwas bewegen? Wie können wir über Dinge sprechen, die wir selbst nie erlebt haben, vielleicht nie erleben werden? Welchen politischen Standpunkt nehmen wir in unserer Arbeit ein und was kann daran problematisch sein? Oder besser: Wie weiß ist unser Aktivismus?“

Die Freiwilligengruppe Berlin lädt euch ein, gemeinsam mit ihr über diese Dinge nachzudenken, zu reflektieren und zu sprechen. Es geht um Leben und Tod, Solidarität und Macht, Zivile Seenotrettung und Flucht: Willkommen zur Soli-Reihe!